WEMDINGERZeitpyramide

Die Pyramide

Eine Uhr aus Beton

Manfred Laber (1932–2018) entwarf ein Werk, das langsamer wächst als jede Generation: Konzeptkunst, Konkrete Kunst und Land Art in einem.

Annahme: Lage der gesetzten Steine und Setzreihenfolge sind nicht geklärt.

1,8

Meter je Quader

1,2 × 1,2 × 1,8 m · Verhältnis 2 : 2 : 3

0,6

Meter Fuge

zwischen den Steinen

13,8

Meter Kante

Grundplatte 13,8 × 13,8 m

7,2

Meter Endhöhe

vier Ebenen à 1,8 m

Warum wird der letzte Stein erst 3183 gesetzt?

120 Steine, alle zehn Jahre einer: Ab 1993 ergibt das 1190 Jahre. Der 120. Stein wird 3183 gesetzt – fast 2400 Jahre nach der ersten Erwähnung Wemdings im Jahr 793.

Warum verwittert der Beton sichtbar?

Moos und Rost gehören zum Werk: Der Beton altert, während die Pyramide wächst. [offen: Aussage der Stiftung zur Pflege]

Wer setzt die Steine nach 2033?

[offen: Regelung der Stiftung zur Fortführung über Generationen]